30. September 2021

Rückblick 2019/2020/2021

Hier möchten wir über die Aktivitäten der beiden vergangenen Jahre 2019/2020 und die Pläne für das laufende Jahr 2021 berichten.

Der Schulbetrieb stand seit März 2020 komplett im Zeichen der Corona-Infektionswelle. Diejenigen unter Ihnen, die die Problematik des Wechsels zwischen Präsenzunterricht, Wechselunterricht und „Home Schooling“ nicht am eigenen Leib bzw. bei den eigenen Kindern erlebt haben, werden zweifellos die öffentliche Debatte in den Medien mitbekommen haben. Auch unsere Schule hatte ihre Infektionsfälle und Quarantaine-Anordnungen, es ist jedoch –soweit wir wissen – niemandem etwas Ernsthaftes passiert. Speziell der Distanzunterricht wurde als kompetent organisiert erlebt.

Leider hat sich die Schule im Mai 2020 ohne sachliche Begründung gegen eine Weiterführung des Mensabetriebes durch den Verein entschieden. Das hat uns überrascht, da wir den Eindruck hatten, daß unser Angebot durch die Schüler gut angenommen wurde. Es hat uns auch enttäuscht, da hinter dem Betrieb des Schülercafes und der Mensa ein immenser ehrenamtlicher Aufwand stand.

Bedingt durch die Umstände konnte die Nutzung der Fördermittel der Wurm-Stiftung in Gestalt modularer Experimentierausrüstungen für den Physik-Unterricht und zusätzlicher Unterrichtsangebote und Sachmittel für die Streicherklassen nur schleppend anlaufen. Gleichwohl können die Angebote aber jetzt durch den stabilen Präsenzunterricht systematisch genutzt werden, so daß wir hoffen, daß auch die Förderung in gewissem Umfange verstetigt werden kann.

Empfänger der routinemäßige Förderung schulischer Projekte aus „Bordmitteln“ des Vereins waren auch im Berichtszeitraum in erster Linie die Fachbereiche Musik und Naturwissenschaften. Unter „Bordmitteln“ ist hier allerdings nichts Anderes zu verstehen als Ihre Beiträge und Spenden, für die wir uns im Namen der Schule und ihrer Schüler herzlich bedanken.

Erneut ist in diesem Jahr wieder die Diskussion um den Namensgeber der Schule angestoßen worden, was sogar dazu geführt hat, daß die Schulkonferenz einen Mehrheitsbeschluß zur Änderung des Schulnamens gefaßt hat. Von Seiten unserer Mitglieder haben uns nach Bekanntwerden des Beschlusses viele empörte Zuschriften erreicht; auch im Vorstand besteht mehrheitlich die Auffassung, daß für eine Namensänderung weder ein Anlaß noch eine Berechtigung besteht.

Wir möchten Sie deshalb einladen, uns im Vorfeld der Mitgliederversammlung – und natürlich gerne dann auch an dem Abend selbst – per Brief oder e-mail Ihre Meinung zu diesem Thema mitzuteilen, damit wir für die anstehende Debatte im Rat der Stadt Remscheid ein repräsentatives Stimmungsbild zur Verfügung stellen können.